FAQ

Fragen zum Bürgerdialog

Warum beteiligt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Bürger*innen?

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit hat bereits mehrere Bürgerdialoge durchgeführt. Verschiedene Projekte haben gezeigt, wie wichtig es ist, Bürger*innen frühzeitig in der Erarbeitung von politischen Programmen einzubeziehen. Denn umweltpolitische Entscheidungen berühren die unterschiedlichste Interessen und wirken sich auf die Lebensbereiche der Bürger*innen aus.
Sie können sich
auf der Homepage des Bundesministeriums über weitere Projekte informieren.

 

Was ist das Ergebnis der Bürgerbeteiligung? Wie verbindlich ist dies?

Das Ergebnis der Bürgerbeteiligung besteht in Maßnahmenvorschlägen zur integrierten Stickstoffminderung, die durch die Bürger*innen entwickelt wurden. Die Ergebnisse fließen in das Aktionsprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit ein und werden als solche vermerkt.

Wer ist Zebralog?

Zebralog gestaltet Bürgerbeteiligung, Kunden-Partizipation und Mitarbeiterbeteiligung - vor Ort und im Netz. Als crossmediale Agentur hat Zebralog hat mit mehr als 250 durchgeführten Beteiligungsprojekten umfangreiche Erfahrung gesammelt. Zebralog wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie dem Umweltbundesamt beauftragt, die Organisation und Durchführung des Bürgerdialogs zu übernehmen. Hier können Sie sich weiter über Zebralog informieren.

Warum wurde ich ausgewählt?

Sie wurden für diese Einladung per Zufallsstichprobe aus dem Melderegister Ihrer Stadt ausgewählt. Dadurch haben alle Bürger*innen dieselbe Chance gelost zu werden und
teilzunehmen. Vielfältige Perspektiven können so in den Bürgerdialog vertreten werden. Die Stickstoffproblematik betrifft alle, unabhängig von Merkmalen wie Alter, Bildung, Einkommen oder Herkunft.

Was bringt mir eine Teilnahme persönlich?

  • Sie wirken bei der Entwicklung eines bundesweiten Aktionsprogramms zur Minderung von Stickstoffemissionen mit.
  • Sie haben die Möglichkeit, die Interessen Ihrer Region in diesem bundesweiten Erarbeitungsprozess zu vertreten und dabei auf lokale Herausforderungen hinzuweisen.
  • Sie können in lockerer Atmosphäre gemeinsam mit circa 50 anderen Interessierten Ihre persönlichen Ansichten und Erfahrungen einbringen – ohne besondere Fachkenntnisse oder bestimmte berufliche Qualifikationen.
  • Sie erhalten für Ihre Teilnahme an der Regionalkonferenz eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 Euro.

Welche Anforderungen werden an mich gestellt? Muss ich mich vorher über die Problematik informieren?

Sie benötigen für Ihre Teilnahme keine besonderen Fachkenntnisse oder beruflichen Qualifikationen.

Wenn Sie möchten, können sich auf dieser Seite und weiterführenden Links umfassend informieren und jederzeit Fragen unter info[ät]stickstoff-dialog.de stellen. Wir lassen Ihnen zusätzlich zwei Wochen vor der Veranstaltung Hintergrundinformationen zukommen. Sollten Sie dennoch keine Zeit haben, diese vorab zu lesen, wird es im Rahmen der Veranstaltungen ausreichend Zeit geben sich zu informieren.

Wie wurden die Maßnahmenvorschläge zur Online-Bewertung ausgewählt?

Auf den vier Regionalkonferenzen wurden 31 Maßnahmenvorschläge zur Stickstoffminderung erarbeitet. Auf der Delegiertenkonferenz überprüften die Delegierten diese Maßnahmenvorschläge aus vielfältigen Blickwinkeln.
Zudem erfolgte eine Priorisierung zur Bearbeitung der Maßnahmen anhand der auf den Regionalkonferenzen vorgenommenen Bewertungen sowie der inhaltlichen Konsistenz und des Umfangs der Vorschläge, sodass insgesamt 16 Maßnahmen durch die Delegierten konkretisiert oder ggf. neu verfasst werden konnten.

Fragen zur Webseite

Welche Informationen erhalte ich hier noch?

Stickstoff-dialog.de ist eine Plattform, auf der Sie sich informieren und beteiligen können. Hier finden Sie alle wichtigen und aktuellen Informationen zum Bürgerdialog „Stickstoff: Zu viel des Guten!“. Ab dem 20. November 2019 findet hier einen Online-Dialog statt.

Weitere Informationen zur Stickstoffproblematik und zum Aktionsprogramm finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Wenn Sie Fragen zum Prozess oder Hinweise zur Online-Plattform haben, beantworten wir Ihnen gerne diese auf unserer Kontaktseite.

Organisatorische Fragen

Was passiert mit meinen Daten nach der Anmeldung?

Mit Ihrer Anmeldung zur Regionalkonferenz willigen Sie ein, dass Ihre Angaben zum Zwecke der Durchführung des Bürgerdialogs vorübergehend gespeichert und verarbeitet werden dürfen. Das betrifft die Daten aus dem Melderegister (Name, Adresse, Alter, Geschlecht) sowie Ihre Angaben bei der Anmeldung (E-Mail-Adresse beziehungsweise Telefonnummer, Bildungsabschluss, Nähe zum Thema Stickstoff, politisches Engagement).

Die Daten werden nach Abschluss des Bürgerdialogs im Herbst 2020 vollständig gelöscht. Eine Weitergabe Ihrer Daten an Dritten erfolgt zu keinem Zeitpunkt.

Muss ich irgendwas mitbringen?

Wenn Sie über ein W-Lan-fähiges Handy bzw. Smartphone verfügen, können Sie es gerne mitbringen. Des Weiteren werden Ihnen alle benötigten Materialien zur Verfügung gestellt. Für die Verpflegung (vegetarisch) ist gesorgt.

An wen kann ich mich bei weiteren Fragen zum Veranstaltungstag wenden oder absagen wenn ich verhindert bin?

Ihr Ansprechpartner ist Zebralog. Zebralog wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit beauftragt, die Bürgerdialoge durchzuführen. Alle organisatorischen Angelegenheiten liegen also in der Verantwortung von Zebralog. Wenn Sie weitere Fragen haben oder leider kurzfrisitig verhindert sein sollten erreichen Sie Zebralog unter info [ät] stickstoff-dialog.de.

Wird mir die Anfahrt zu den Dialogveranstaltungen erstattet?

Anfahrtskosten zu den Regionalkonferenzen werden nicht erstattet. Sie erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 EUR.
Sollten Sie an der Delegiertenkonferenz teilnehmen, werden Ihnen die Reisekosten (An- und Abreise von Ihrem Wohnort nach Kassel) erstattet.